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Glastrennwände warten und pflegen: Praxis-Ratgeber

Glastrennwände richtig warten und pflegen: geeignete Reinigungsmittel, Profil- und Dichtungspflege, Beschlagswartung, Intervalle und Checkliste für den Werterhalt.

XFRAME Glasprofile — Glastrennwände warten und pflegen: Praxis-Ratgeber Ratgeber

Eine Glastrennwand ist kein wartungsfreies Bauteil, das nach der Montage sich selbst überlassen werden kann. Sie ist eine technische Konstruktion aus Glas, Aluminiumprofilen, Dichtungen und beweglichen Beschlägen, deren Erscheinungsbild und Funktion über viele Jahre erhalten bleiben sollen. Wer in transparente Raumstrukturen investiert, erwartet zu Recht, dass Flächen klar bleiben, Türen leichtgängig schließen und Dichtungen ihre Aufgabe zuverlässig erfüllen. Genau das ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis einer durchdachten Pflege und regelmäßiger Wartung.

Für Architekten, Fachplaner, Verarbeiter, Bauherren und das Facility-Management ist Wartung deshalb kein Randthema, sondern Teil der Lebenszykluskosten eines Gebäudes. Dieser Ratgeber zeigt praxisnah, wie sich Glasflächen schonend reinigen lassen, wie pulverbeschichtete oder eloxierte Aluminiumprofile gepflegt werden, worauf bei Dichtungen und Beschlägen zu achten ist und warum bei Brandschutz-Glastrennwänden die Funktionsprüfung besonders ernst zu nehmen ist. Eine kompakte Checkliste und eine Intervall-Übersicht fassen die wichtigsten Maßnahmen zusammen.

Warum sind Wartung und Pflege bei Glastrennwänden so wichtig?

Wartung und Pflege erhalten Optik, Funktion und Wert einer Glastrennwand. Glasflächen bleiben klar, Profiloberflächen behalten ihre Anmutung, Dichtungen bleiben elastisch und bewegliche Beschläge leichtgängig. Vernachlässigte Pflege führt dagegen zu schwer entfernbaren Belägen, hakelnden Türen und vorzeitigem Verschleiß. Regelmäßige Pflege ist damit die wirtschaftlichste Form des Werterhalts.

Eine Glastrennwand verbindet mehrere Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das Glas ist robust gegenüber den meisten Einflüssen, aber empfindlich gegenüber scharfkantigen Werkzeugen und je nach Veredelung gegenüber bestimmten Reinigern. Die Aluminiumprofile sind langlebig, ihre Oberfläche reagiert jedoch auf falsche Behandlung. Dichtungen aus Elastomeren altern, wenn sie austrocknen oder mechanisch überlastet werden. Beschläge und Türschließer sind bewegliche Bauteile, die naturgemäß einem Verschleiß unterliegen. Eine gute Pflegepraxis berücksichtigt alle vier Komponenten und behandelt sie nicht isoliert.

Hinzu kommt der wirtschaftliche Aspekt. Ein hakelndes Band oder eine eingerissene Dichtung verursacht zunächst nur geringe Kosten, wenn der Schaden früh erkannt und behoben wird. Bleibt er unbeachtet, können sich Folgeschäden an angrenzenden Bauteilen entwickeln, und der Aufwand steigt deutlich. Wartung ist deshalb keine Pflichtübung, sondern eine Investition in die Nutzungsdauer der gesamten Konstruktion. Schon bei der Planung einer Glastrennwand lohnt es sich, an die spätere Pflege zu denken.

Wie reinigt man die Glasflächen richtig?

Klares Floatglas lässt sich mit warmem Wasser, einem milden Spülmittelzusatz und einem weichen, fusselfreien Tuch oder einem Gummiabzieher schonend reinigen. Auch handelsübliche, nicht scheuernde Glasreiniger sind geeignet. Zu vermeiden sind Scheuermittel, kratzende Schwämme, scharfkantige Werkzeuge sowie aggressive oder säurehaltige Reiniger, die das Glas oder angrenzende Bauteile angreifen können.

Die häufigste Verschmutzung an Glastrennwänden sind Fingerabdrücke, Handschmeichelspuren an Griffzonen und feiner Staub. Diese lassen sich mit der genannten Grundausstattung problemlos entfernen. Wichtig ist, hartnäckigen Schmutz nicht mit roher Gewalt zu bearbeiten. Eingetrocknete Rückstände sollten zunächst eingeweicht und dann abgenommen werden, statt mit Klingen oder metallischen Werkzeugen darüberzufahren. Scharfkantige Hilfsmittel hinterlassen feine Kratzer, die bei Lichteinfall sichtbar werden und dauerhaft stören.

Besondere Vorsicht gilt bei veredelten Gläsern. Satinierte, geätzte oder mattierte Oberflächen reagieren empfindlicher als glattes Floatglas, weil ihre Struktur Schmutz stärker festhält und mit aggressiven Mitteln verändert werden kann. Auch bedruckte oder beschichtete Gläser, etwa mit Sicht- oder Designmotiven, sind keine universell behandelbaren Flächen. Hier gelten die Pflegehinweise des jeweiligen Glasherstellers vorrangig. Im Zweifel sollte vor dem flächigen Einsatz eines Reinigers eine unauffällige Teststelle geprüft werden. Wer Wert auf pflegeleichte Flächen legt, sollte die Glasart bereits in der Auswahl bedenken; ein Blick in den Ratgeber Glastrennwand kaufen hilft dabei.

Wie pflegt man Aluminiumprofile und Pulverbeschichtung?

Pulverbeschichtete oder eloxierte Aluminiumprofile werden mit Wasser, einem milden neutralen Reiniger und einem weichen Tuch gereinigt. Scheuernde Mittel, Lösungsmittel und scharfe Werkzeuge sind zu vermeiden, da sie die Oberfläche beschädigen. Wird Schmutz zeitnah entfernt und stehendes Wasser vermieden, bleiben die Profile dauerhaft ansehnlich und ihre Schutzwirkung erhalten.

Die Aluminiumprofile der XFRAME-Systeme X-Simply 2.0 und X-Double 2.0 mit ihrer schlanken Ansichtsbreite prägen das Erscheinungsbild einer Glastrennwand maßgeblich. Ihre Oberfläche ist entweder pulverbeschichtet oder eloxiert ausgeführt. Beide Varianten sind robust und für den Innenbereich gut geeignet, sie profitieren aber von einer schonenden Behandlung. Staub und leichte Verschmutzungen lassen sich trocken oder feucht abnehmen. Bei stärkerer Verschmutzung wird ein milder, neutraler Reiniger eingesetzt und anschließend mit klarem Wasser nachgewischt, damit keine Reinigerrückstände zurückbleiben.

Entscheidend ist, was nicht verwendet werden sollte. Scheuermittel und harte Schwämme können die Beschichtung mattieren oder zerkratzen. Lösungsmittel und stark alkalische oder säurehaltige Reiniger greifen die Oberfläche an. Metallische Werkzeuge hinterlassen Spuren, die sich nicht mehr beseitigen lassen. Wird ein Schaden an der Beschichtung festgestellt, etwa eine Abplatzung oder ein tieferer Kratzer, sollte er zeitnah fachlich beurteilt werden, weil eine intakte Beschichtung auch dem Schutz des Aluminiums dient. Welche Oberflächen und Profilausführungen zur Verfügung stehen, zeigt die Übersicht der Produkte und der Systemtrennwände.

Wie werden Dichtungen gereinigt und gepflegt?

Dichtungen aus Elastomeren sollten regelmäßig von Staub und Schmutz befreit und auf ihre Elastizität geprüft werden. Sie werden feucht mit mildem Reiniger gereinigt; aggressive Mittel und ölhaltige Substanzen sind zu vermeiden. Ziel ist, die Gummidichtungen geschmeidig und damit funktionsfähig zu halten, denn nur intakte Dichtungen erfüllen ihre akustischen und funktionalen Aufgaben dauerhaft.

Dichtungen sind ein häufig unterschätztes Bauteil. Sie sorgen für den sauberen Anschluss der Verglasung, tragen zur akustischen Trennung bei und sind bei Türen und Brandschutzelementen für die Funktion mitverantwortlich. Mit der Zeit können Dichtungen verschmutzen, austrocknen oder mechanisch beansprucht werden. Eine regelmäßige Sichtkontrolle zeigt früh, ob eine Dichtung noch sauber anliegt, ob sie spröde wird oder ob sie an Ecken und Stößen Schäden aufweist.

Bei der Reinigung gilt: feucht abwischen, milde Mittel verwenden und auf scharfe oder ölhaltige Substanzen verzichten, da diese das Elastomer angreifen oder quellen lassen können. Ob ein Pflegemittel zur Werterhaltung der Elastizität sinnvoll ist, hängt vom verwendeten Dichtungstyp ab; hier sind die Herstellerangaben maßgeblich. Eine Dichtung, die spröde, gerissen oder verformt ist, sollte ausgetauscht werden, statt sie weiter zu verwenden. Gerade bei Glastrennwänden mit Tür und bei schallschutzrelevanten Aufbauten ist die intakte Dichtung Voraussetzung für die geplante Leistung.

Worauf kommt es bei Türbeschlägen, Bändern und Bodentürschließern an?

Türbeschläge, Bänder, Schlösser und Bodentürschließer sind bewegliche Bauteile, die regelmäßig kontrolliert, bei Bedarf nachjustiert und gemäß Herstellervorgabe geschmiert werden müssen. Veränderungen im Schließverhalten, ungewohnte Geräusche oder ein schwergängiger Lauf sind Hinweise auf Wartungsbedarf. Wird früh reagiert, lassen sich Verschleiß begrenzen und Folgeschäden vermeiden.

Türen sind die am stärksten beanspruchten Elemente einer Glastrennwand. Jede Betätigung belastet Bänder, Schließmechanik und gegebenenfalls den Bodentürschließer. Die XFRAME-Türsysteme reichen von der Glas-, Slim- und Plus-Glastrennwandtür über die Silent- bis zur Wood-Glastrennwandtür und decken damit unterschiedliche Anforderungen an Gestaltung und Funktion ab. Allen gemeinsam ist, dass ihre Beschläge regelmäßige Aufmerksamkeit verdienen.

Im Wartungsalltag haben sich einige Routinen bewährt:

  • Funktionskontrolle: Türen werden auf leichten Lauf, sicheres Einrasten und sauberes Schließen geprüft. Verändert sich das Verhalten gegenüber dem Auslieferungszustand, ist das ein Signal.
  • Justierung: Bänder und Bodentürschließer lassen sich in der Regel nachstellen. Eine fachgerechte Justierung korrigiert ein verändertes Schließverhalten, bevor Bauteile überlastet werden.
  • Schmierung: Bewegliche Teile werden gemäß Herstellervorgabe geschmiert. Falsche oder zu reichliche Schmiermittel können mehr schaden als nützen, deshalb sind die Angaben des Herstellers zu beachten.
  • Verschleißkontrolle: Bänder, Schließbleche und Schließer werden auf Spiel, Abrieb und lockere Verbindungen geprüft. Lockere Schrauben werden nachgezogen, verschlissene Teile rechtzeitig getauscht.
  • Reinigung der Beschläge: Griffe und sichtbare Beschlagteile werden schonend gereinigt, ohne dass Reiniger in Mechanik oder Schließer eindringt.

Wichtig ist, Wartungsarbeiten an sicherheitsrelevanten Beschlägen und an Bodentürschließern qualifiziert ausführen zu lassen. Passendes Zubehör für Glastrennwände und die Systemtüren sollten dabei stets zum geprüften System passen.

Welche Besonderheiten gelten bei Brandschutzelementen?

Brandschutzelemente benötigen eine besonders sorgfältige, regelmäßige Funktionsprüfung. Es muss sichergestellt sein, dass Türen zuverlässig schließen und alle Komponenten dem geprüften Zustand entsprechen. Die Prüfung erfolgt gemäß Hersteller- und Zulassungsvorgaben.

Brandschutzelemente nehmen eine Sonderstellung ein. Die Systeme X-Simply 2.0 Fire und X-Double 2.0 Fire sind als geprüfte Konstruktionen für die Feuerwiderstandsklassen EI30 und EI60 ausgelegt. Ihre Schutzwirkung ist jedoch an den Erhalt des geprüften Zustands gebunden. Eine Brandschutztür, die nicht mehr sicher selbst schließt, eine beschädigte Dichtung oder eine unsachgemäß veränderte Komponente können die Schutzfunktion beeinträchtigen. Deshalb ist hier die regelmäßige Funktionsprüfung gemäß Herstellervorgabe und Zulassung nicht optional, sondern Bestandteil des bestimmungsgemäßen Betriebs. Welche Anforderungen dahinterstehen, vertieft der Beitrag zum Brandschutz bei Glastrennwänden sowie die Seite zum X-Simply 2.0 Fire.

Auch die Drehtür-Beschläge brauchen Aufmerksamkeit. Türbänder, Schloss und ein eventuell vorhandener Türschließer bestimmen, ob die Tür dauerhaft leichtgängig läuft und sauber schließt. Verändert sich das Schließverhalten, sollten Bänder nachgestellt und bewegliche Teile gemäß Herstellervorgabe geschmiert werden. Bei Schallschutztüren ist zusätzlich die absenkbare Bodendichtung zu kontrollieren, da sie den kritischen Bodenspalt beim Schließen verschließt. Veränderungen im Lauf- oder Schließverhalten sind ein deutlicher Hinweis darauf, dass eine fachliche Kontrolle ansteht.

Welche Wartungsintervalle sind sinnvoll?

Sinnvolle Intervalle richten sich nach Bauteil und Nutzungsintensität. Glasflächen und Beschlagoberflächen werden im Rahmen der Unterhaltsreinigung nutzungsabhängig gereinigt. Profile, Dichtungen und Beschläge werden in größeren, regelmäßigen Abständen geprüft. Für Brandschutz- und sicherheitsrelevante Elemente gelten die Funktionsprüfungen nach Hersteller- und Zulassungsvorgabe als verbindlicher Rahmen.

Pauschale Tage oder Wochen lassen sich seriös nicht für jede Situation festlegen, weil Nutzungsintensität, Umgebung und Anforderungsprofil stark variieren. Eine stark frequentierte Türanlage in einem öffentlichen Gebäude benötigt häufigere Kontrollen als eine selten genutzte Bürotrennwand. Die folgende Übersicht gibt deshalb eine qualitative Orientierung; maßgeblich bleiben im Einzelfall die Hersteller- und Objektvorgaben.

Bauteil / MaßnahmeOrientierung IntervallHinweis
Glasflächen reinigenNutzungsabhängig, oft im Rahmen der UnterhaltsreinigungGriffzonen häufiger als kontaktfreie Flächen
Aluminiumprofile reinigen und prüfenRegelmäßig, z. B. mehrmals jährlichBeschichtung auf Schäden sichten
Dichtungen sichten und reinigenRegelmäßig, z. B. jährlichElastizität und Sitz prüfen
Türbeschläge und Bänder kontrollierenRegelmäßig, z. B. jährlichSchließverhalten und Verschleiß beachten
Bodentürschließer prüfen und justierenRegelmäßig, qualifiziertJustierung gemäß Herstellervorgabe
Absenkbare Bodendichtung prüfenRegelmäßig, z. B. jährlichSchließt sie den Bodenspalt sauber?
Funktionsprüfung BrandschutzelementeRegelmäßig gemäß Hersteller- und ZulassungsvorgabeVerbindlicher Rahmen, dokumentieren

Bewährt hat sich, die Wartung in eine planbare Routine zu überführen, statt nur auf sichtbare Probleme zu reagieren. Wer Intervalle festlegt, Verantwortlichkeiten klärt und durchgeführte Arbeiten dokumentiert, verschafft sich einen verlässlichen Überblick über den Zustand der Anlage. Eine Dokumentation ist außerdem hilfreich, wenn der Zustand eines Bauteils nachträglich beurteilt werden muss.

Welche Rolle spielt Wartung für Gewährleistung und Zulassung?

Eine sachgemäße Pflege und Wartung ist Grundlage für den Werterhalt und kann Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche sein. Bei Brandschutzelementen sind regelmäßige Funktionsprüfungen darüber hinaus dafür wichtig, dass der geprüfte und zugelassene Zustand des Systems erhalten bleibt. Maßgeblich sind stets die konkreten Hersteller- und Vertragsunterlagen.

Wer eine Glastrennwand betreibt, sollte den Zusammenhang zwischen Wartung und Gewährleistung kennen. Hersteller setzen üblicherweise voraus, dass ein Produkt bestimmungsgemäß genutzt und nach den mitgelieferten Hinweisen gepflegt wird. Werden empfohlene Pflege- und Wartungsmaßnahmen vernachlässigt, lassen sich entstandene Schäden schwerer einer Produkt- oder Montageursache zuordnen. Eine nachvollziehbare Pflegepraxis und eine Dokumentation der Wartung sind deshalb auch im eigenen Interesse des Betreibers.

Bei Brandschutzelementen kommt eine sicherheitstechnische Dimension hinzu. Die Klassifizierung eines Brandschutzsystems beruht auf einem geprüften Aufbau. Bleibt dieser Zustand nicht erhalten, etwa weil Beschläge verschlissen sind, eine Tür nicht mehr sicher schließt oder Komponenten unsachgemäß verändert wurden, kann die nachgewiesene Schutzwirkung infrage stehen. Regelmäßige Funktionsprüfungen gemäß Hersteller- und Zulassungsvorgabe sind deshalb Voraussetzung dafür, dass die Eigenschaften des Systems über die Nutzungsdauer Bestand haben. Für Verarbeiter und Planer ist hier auch eine fundierte Produktkenntnis hilfreich, wie sie etwa in Schulungen vermittelt wird.

Warum ist Reinigungsfreundlichkeit ein Planungskriterium?

Reinigungsfreundlichkeit sollte bereits in der Planung berücksichtigt werden. Glatte, gut zugängliche Oberflächen, durchdachte Profilgeometrien und passende Glasarten erleichtern die spätere Reinigung und senken den Pflegeaufwand. In hygienesensiblen Bereichen wie dem Gesundheitswesen wird die leichte Reinigbarkeit zu einem zentralen Auswahlkriterium für die Konstruktion.

Wartung beginnt nicht erst nach der Montage, sondern bei der Auswahl des Systems. Eine Glastrennwand, deren Flächen gut erreichbar sind und deren Profile keine schwer zugänglichen Schmutzfallen bilden, lässt sich im Betrieb deutlich effizienter pflegen. Schlanke Profilsysteme, klare Anschlüsse und glatte Oberflächen reduzieren den Aufwand der Unterhaltsreinigung über die gesamte Nutzungsdauer. Wer die Lebenszykluskosten im Blick hat, berücksichtigt diesen Aspekt schon in der Konzeptphase.

Besonders deutlich wird das in hygienesensiblen Umgebungen. In Praxen, Kliniken, Laboren oder Pflegeeinrichtungen ist die leichte und gründliche Reinigbarkeit von Trennwänden nicht nur eine Frage der Optik, sondern Teil des Hygienekonzepts. Glatte, dichte Oberflächen ohne Fugenfallen lassen sich schneller und zuverlässiger reinigen. Welche Anforderungen hier zusammenkommen, vertieft der Beitrag zu Glastrennwänden im Gesundheitswesen. Auch in Büro- und Verwaltungsbauten zahlt sich eine reinigungsfreundliche Planung aus, weil sie den Pflegeaufwand dauerhaft niedrig hält.

Checkliste: Glastrennwände warten und pflegen

Die folgende Checkliste bündelt die wichtigsten Maßnahmen für die Praxis. Sie ersetzt nicht die Hersteller- und Objektvorgaben, gibt aber eine strukturierte Orientierung für Facility-Management und Betreiber.

  • Glasflächen: Mit Wasser, mildem Spülmittel oder nicht scheuerndem Glasreiniger und weichem Tuch reinigen. Scheuermittel, scharfkantige Werkzeuge und säurehaltige Reiniger vermeiden.
  • Veredelte Gläser: Bei satinierten, geätzten oder beschichteten Gläsern die Herstellerhinweise vorrangig beachten und im Zweifel eine Teststelle prüfen.
  • Aluminiumprofile: Mit Wasser und mildem, neutralem Reiniger pflegen. Lösungsmittel, Scheuermittel und scharfe Werkzeuge meiden, Beschichtung auf Schäden sichten.
  • Dichtungen: Regelmäßig von Schmutz befreien, auf Elastizität, Sitz und Risse prüfen. Spröde oder beschädigte Dichtungen austauschen.
  • Türbeschläge und Bänder: Funktion kontrollieren, bei verändertem Schließverhalten nachjustieren, gemäß Herstellervorgabe schmieren, lockere Verbindungen nachziehen.
  • Bodentürschließer: Schließverhalten prüfen, Justierung qualifiziert vornehmen lassen, auf Undichtigkeiten oder ungewohnte Geräusche achten.
  • Absenkbare Bodendichtung: Bei Schallschutztüren prüfen, ob sie den Bodenspalt beim Schließen sauber verschließt.
  • Brandschutzelemente: Regelmäßige Funktionsprüfung gemäß Hersteller- und Zulassungsvorgabe, sicheres Schließen sicherstellen, Maßnahmen dokumentieren.
  • Dokumentation: Intervalle festlegen, Verantwortlichkeiten klären und durchgeführte Arbeiten nachvollziehbar festhalten.

Fazit

Glastrennwände bleiben dann dauerhaft funktionsfähig und attraktiv, wenn ihre vier Komponenten Glas, Profil, Dichtung und Beschlag konsequent gepflegt und regelmäßig geprüft werden. Schonende Reinigungsmittel, der Verzicht auf Scheuermittel und scharfkantige Werkzeuge, die Pflege elastischer Dichtungen sowie die Funktionskontrolle der Beschläge sind die Grundlage für einen langen, störungsfreien Betrieb. Bei Brandschutzelementen ist die regelmäßige Funktionsprüfung gemäß Hersteller- und Zulassungsvorgabe zugleich Voraussetzung dafür, dass die geprüften Eigenschaften erhalten bleiben. Wer Reinigungsfreundlichkeit schon in der Planung berücksichtigt, senkt den Pflegeaufwand über die gesamte Nutzungsdauer.

Sie planen eine Glastrennwand oder möchten den Wartungsbedarf einer bestehenden Anlage einordnen? Das Team der XFRAME Glasprofile GmbH berät Sie zu Systemen, Türlösungen und passendem Zubehör. Nehmen Sie gern Kontakt auf, damit Ihre Glastrennwand von der Auswahl bis zum Betrieb durchdacht ist.

Häufige Fragen

Für klares Floatglas genügen warmes Wasser, ein milder Spülmittelzusatz und ein weiches, fusselfreies Tuch oder ein Gummiabzieher. Handelsübliche, nicht scheuernde Glasreiniger sind ebenfalls möglich. Zu vermeiden sind Scheuermittel, scharfkantige Werkzeuge sowie aggressive oder säurehaltige Reiniger. Bei satinierten oder beschichteten Gläsern gelten die Herstellerangaben vorrangig.
Das hängt von der Nutzung ab. In stark frequentierten Bereichen mit vielen Handkontakten, etwa an Türen und Griffzonen, ist eine häufige Reinigung sinnvoll, oft im Rahmen der täglichen oder wöchentlichen Unterhaltsreinigung. Glasflächen ohne direkten Kontakt kommen mit größeren Abständen aus. Profile, Dichtungen und Beschläge werden seltener, aber regelmäßig geprüft.
Ja. Bewegliche Bauteile wie Türbänder, Schlösser und Bodentürschließer unterliegen einem Verschleiß. Sinnvoll sind regelmäßige Funktionskontrollen, das Nachjustieren bei verändertem Schließverhalten und eine fachgerechte Schmierung gemäß Herstellervorgabe. So bleiben Türen leichtgängig, und ein schleichender Verschleiß wird früh erkannt, bevor Folgeschäden entstehen.
Pulverbeschichtete Profile werden mit Wasser und einem milden, neutralen Reiniger sowie einem weichen Tuch gereinigt. Scheuernde Mittel, Lösungsmittel und scharfe Werkzeuge sind zu vermeiden, da sie die Beschichtung beschädigen können. Wird Schmutz zeitnah entfernt, bleibt die Oberfläche dauerhaft ansehnlich. Kleinere Auffälligkeiten sollten frühzeitig beurteilt werden.
Brandschutzelemente entfalten ihre Schutzwirkung nur, wenn alle Komponenten dauerhaft funktionsfähig sind. Türen müssen sicher schließen, Dichtungen intakt sein. Regelmäßige Funktionsprüfungen gemäß Herstellervorgabe und Zulassung sind daher Voraussetzung dafür, dass die Eigenschaften des geprüften Systems erhalten bleiben. Sie sind außerdem oft Bedingung für die Gewährleistung.
Eine sachgemäße Reinigung und Pflege ist Grundlage für den Werterhalt und kann Voraussetzung für Gewährleistungsansprüche sein, insbesondere bei beweglichen Bauteilen und Brandschutzelementen. Werden empfohlene Pflege- und Wartungsmaßnahmen vernachlässigt, lassen sich Schäden schlechter zuordnen. Maßgeblich sind die konkreten Hersteller- und Vertragsunterlagen des jeweiligen Systems.
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XFRAME Anwendungstechnik Hersteller von Glastrennwand-Profilsystemen, Rain am Lech

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