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Glastrennwand-Profilsysteme

Glastrennwände.

Schlanke Aluminium-Profilsysteme für transparente Bürowelten — Glastrennwände gliedern Räume, ohne Tageslicht und Sichtbezug zu nehmen. Messbarer Schallschutz bis Rw 56 dB, optionaler Brandschutz EI30/EI60. Vom Hersteller XFRAME aus Rain am Lech.

Glastrennwand gliedert einen lichtdurchfluteten RaumGlastrennwand im Objekteinsatz
Glastrennwand — auf einen Blick
  • Vorgefertigtes Bausystem aus schlankem Aluminium-Profilrahmen, Glasfüllung und Dichtungsebenen.
  • Glasarten: ESG (DIN EN 12150) und VSG (DIN EN 14449); Stärken 8–12 mm.
  • Schallschutz je nach Aufbau bis 56 dB; einfach- oder doppelverglaste Systeme.
  • Optionaler Brandschutz in den Klassen E / EW / EI über 30, 60 und 90 Minuten.
  • Trocken und reversibel montiert — auch nachträglich, im Bestand und im laufenden Betrieb.
  • Lebensdauer bei sachgemäßer Pflege 20 Jahre und mehr; Glas ist zu 100 % recycelbar.

Was ist eine Glastrennwand?

Eine Glastrennwand ist ein vorgefertigtes Trennwandsystem aus schlanken Aluminiumprofilen und einer Glasfüllung, das Räume funktional unterteilt, ohne Tageslicht und Sichtbezug zu nehmen.

Moderne Architektur setzt auf Transparenz, Licht und flexible Raumkonzepte. Glastrennwände sind dabei zu einem unverzichtbaren Element geworden, das Funktionalität und Ästhetik vereint. Ob im Büro zur Schaffung separater Besprechungsräume oder im Wohnbereich zur eleganten Abtrennung von Wohn- und Esszimmer — eine Glastrennwand bietet vielseitige Möglichkeiten, Räume zu strukturieren, ohne auf Licht und Offenheit verzichten zu müssen.

Technisch besteht eine Glastrennwand aus drei Komponenten: dem umlaufenden Aluminium-Profilrahmen mit Anschlüssen an Boden, Decke und Wand, der Glasfüllung — einer Ebene (einfachverglast) oder zwei Ebenen mit Luftzwischenraum (doppelverglast) — sowie den Dichtungsebenen, die maßgeblich über den Schallschutz entscheiden. Eingesetzt wird ausschließlich Sicherheitsglas: in der Regel Einscheibensicherheitsglas (ESG), bei erhöhten Anforderungen Verbundsicherheitsglas (VSG). XFRAME entwickelt, fertigt und montiert diese Systeme als Hersteller aus Rain am Lech.

Welche Vorteile bietet eine Glastrennwand?

Glastrennwände bieten zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Trennwänden und erfreuen sich daher sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich zunehmender Beliebtheit. Sie verbinden Lichtdurchlässigkeit, Flexibilität und ein hochwertiges Erscheinungsbild.

Optimale Lichtdurchlässigkeit

Glastrennwände lassen natürliches Licht ungehindert durch alle Räume fließen. Das sorgt nicht nur für eine angenehme Atmosphäre, sondern kann auch den Energieverbrauch für künstliche Beleuchtung reduzieren. Selbst innenliegende Räume ohne direkte Fenster profitieren von der Lichtdurchlässigkeit einer Glastrennwand.

Raumteilung ohne visuelle Barrieren

Anders als massive Wände schaffen Glastrennwände separate Bereiche, ohne das Raumgefühl einzuschränken. Die visuelle Verbindung bleibt erhalten, während funktional getrennte Zonen entstehen. Das ist besonders in kleineren Räumen von Vorteil, die durch herkömmliche Trennwände schnell beengt wirken würden.

Akustische Vorteile

Moderne Glastrennwände mit speziellen akustischen Eigenschaften können Schall effektiv reduzieren. Durch den Einsatz von Verbundsicherheitsglas mit Schallschutzfolie oder durch Doppelverglasung lassen sich Besprechungsräume oder Ruhezonen schaffen, die trotz transparenter Grenzen für die nötige akustische Privatsphäre sorgen.

Flexible Raumgestaltung

Besonders im Bürobereich sind flexible Glastrennwandsysteme gefragt, die sich an verändernde Anforderungen anpassen lassen. Modulare Systeme ermöglichen es, Räume nach Bedarf zu vergrößern oder zu verkleinern, ohne aufwendige Baumaßnahmen durchführen zu müssen.

Ästhetik und Design

Glastrennwände sind Design-Elemente, die jedem Raum eine moderne und elegante Note verleihen. Die Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten — von rahmenlos bis hin zu markanten Profilen in verschiedenen Farben und Materialien — erlaubt eine passgenaue Integration in jedes Interieur.

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit

Glas ist zu 100 % recycelbar und damit ein nachhaltiger Baustoff. Zudem tragen Glastrennwände zur Energieeffizienz bei, indem sie natürliches Licht optimal nutzen und so den Bedarf an künstlicher Beleuchtung reduzieren. Die lange Lebensdauer macht sie zu einer umweltfreundlichen Alternative zu häufig zu erneuernden Leichtbauwänden.

Langlebig und wertbeständig

Glastrennwände stehen für zeitlose Eleganz und außergewöhnliche Beständigkeit. Sie bewahren über viele Jahre hinweg ihre optische Qualität und funktionale Zuverlässigkeit. Ihre Oberfläche ist unempfindlich gegenüber Kratzern und lässt sich problemlos reinigen. Im Vergleich zu herkömmlichen Trennwandsystemen punkten sie durch ihre Widerstandsfähigkeit und langfristige Werterhaltung.

Vorteile und Herausforderungen im Überblick

VorteileHerausforderungen
Maximale Lichtdurchlässigkeit für helle RäumeHöhere Anfangsinvestition als Standardwände
Visuelle Verbindung bei räumlicher TrennungSpezielle Reinigung für streifenfreie Flächen
Hochwertige Optik und zeitloses DesignEingeschränkte Privatsphäre bei Klarglas
Flexible Raumgestaltung und AnpassungsfähigkeitFachgerechte Montage erforderlich
Langlebigkeit und PflegeleichtigkeitBesondere Anforderungen beim Schallschutz
Wertsteigerndes GestaltungselementSicherheitsaspekte bei der Glasauswahl beachten
Möglichkeit zur nachträglichen InstallationAbstimmung mit Brand- und Fluchtwegkonzept nötig

Glastrennwand oder Trockenbau — was ist besser?

Für die Gliederung von Flächen sind Glas-Systemtrennwände dem Trockenbau in den meisten Punkten überlegen: Sie erhalten das Tageslicht, sind schneller und sauberer montiert und bleiben reversibel. Trockenbau punktet nur dort, wo volle Blickdichtheit und maximaler Schallschutz zu minimalen Materialkosten gefragt sind.

KriteriumGlas-SystemtrennwandTrockenbau / Mauerwerk
Tageslicht & Sichtbezugbleiben erhaltenFläche wird abgedunkelt
Bauweisetrocken, vorgefertigtnass bzw. mehrlagig, staubintensiv
Bauzeitkurz, im laufenden Betrieb möglichlänger, lärm- und staubintensiv
Änderbarkeitreversibel, versetzbarÄnderung bedeutet Rückbau
Mietflächenrückbaubar, werterhaltendmeist verloren

Gerade in Mietflächen zahlt sich die Reversibilität aus: Eine Glastrennwand lässt sich am Ende der Laufzeit zurückbauen oder am neuen Standort wieder aufstellen — investiertes Kapital geht nicht im Rückbau verloren. Hinzu kommt der Nachhaltigkeitsaspekt: wiederverwendbare Bausysteme reduzieren Abbruchabfall. Eine vertiefte Übersicht für den gewerblichen Einsatz bietet die SeiteGlastrennwände fürs Büro.

Welche Arten von Glastrennwänden gibt es?

Je nach Anforderung und Raumkonzept gibt es eine breite Auswahl an Glastrennwandsystemen. Entscheidend für die Wahl sind sowohl funktionale Kriterien wie Schall- und Sichtschutz als auch die gewünschte Optik.

  • Satinierte Ausführungen: Satinierte Glastrennwände — häufig auch als Milchglas bekannt — sorgen für Sichtschutz, ohne den Lichteinfall zu blockieren. Sie sind ideal für Räume, in denen Privatsphäre gewünscht ist, etwa Badezimmer, Umkleiden oder Besprechungsbereiche. Die Mattierung kann vollflächig oder mit individuellen Mustern ausgeführt werden.
  • Getöntes Glas: Glastrennwände in Grau-, Bronze- oder anderen Farbtönen reduzieren die Lichtdurchlässigkeit und setzen zugleich gestalterische Akzente. Sie eignen sich gut für stark belichtete Bereiche und verleihen dem Raum Tiefe und Charakter. Je nach Tönungsgrad kann der Effekt dezent oder bewusst dominant ausfallen.
  • Rahmenloses Design: Wer ein besonders minimalistisches Erscheinungsbild wünscht, greift zu rahmenlosen Glastrennwänden. Sie kommen ohne sichtbare Rahmen aus und wirken dadurch leicht und modern. Die kaum sichtbaren Verbindungselemente unterstützen ein zurückhaltendes Design.
  • Akustische Lösungen: In lärmsensiblen Umgebungen bieten spezielle Glastrennwände mit Schallschutz hervorragende Eigenschaften. Sie bestehen häufig aus Verbundsicherheitsglas mit integrierter Schalldämmfolie oder aus mehrfach verglasten Systemen mit Luftzwischenräumen.
  • Reversible Systemmontage: XFRAME-Glastrennwände werden trocken und reversibel montiert. Sie lassen sich an Bestandsdecken und -böden anschließen und bei einer Umorganisation wieder versetzen — wandelbare Flächen in offenen Wohn- und Arbeitskonzepten, ohne Putz- und Trocknungszeiten.
  • Individuell bedrucktes Glas: Durch moderne Drucktechniken lassen sich Glastrennwände gestalterisch personalisieren — von dezenten Mustern über florale Motive bis zum Unternehmenslogo. Der Druck wird dauerhaft zwischen den Glasschichten eingebettet und bleibt so geschützt.

Wie sich die Transparenz vom voll durchsichtigen bis zum blickdichten Glas planen lässt, behandelt ergänzend die SeiteTrennwand aus Glas. Für vorkonfektionierte, modulare Aufbauten siehe Systemtrennwände.

Welches Glastrennwand-System ist das richtige?

Für offene Flächen genügt meist die einfachverglaste X-Simply 2.0. Für Besprechungs- und Vertraulichkeitsräume ist die doppelverglaste X-Double 2.0 die richtige Wahl; wo Brandschutz gefordert ist, kommen die Fire-Systeme zum Einsatz.

SystemVerglasungSchalldämmung RwBrandschutzProfil-AnsichtZulassung
X-Simply 2.0einfach (ESG/VSG)ca. 33–41 dB35 mmETA-16/0446
X-Double 2.0doppelt, 2 Glasebenen41–56 dB35 mmETA-17/1050
X-Simply 2.0 Fireeinfach, Brandschutzglasca. 38–42 dBEI15 · EI30 · EI6035 mmETA-18/1097
X-Double 2.0 Firedoppelt, Pyrobel + VSGca. 47–53 dBEI30 · EI6035 mmETA-20/0630

Die Entscheidung in drei Fragen

In der Praxis führen drei Fragen zuverlässig zum richtigen System — in dieser Reihenfolge, denn jede engt die nächste ein:

  • 1. Ist Brandschutz gefordert? Wenn ja, entscheidet die Brandschutzanforderung alles Weitere — dann kommen nur die Fire-Systeme in Frage, und zwar in der Klasse, die das Brandschutzkonzept vorgibt. Diese Frage steht zuerst, weil sie sich nicht durch Glasaufbau kompensieren lässt.
  • 2. Muss das Gespräch im Raum bleiben? Geht es nur um optische Gliederung, genügt die einfachverglaste X-Simply 2.0. Sobald Vertraulichkeit im Spiel ist — Besprechung, Geschäftsführung, Personal, Beratung —, führt kein Weg an der doppelverglasten X-Double 2.0 vorbei. Die Spannen überschneiden sich bei 41 dB: Was X-Simply im besten Fall erreicht, ist der Einstieg von X-Double — dessen Spanne reicht von dort bis 56 dB. Welcher Wert im Raum tatsächlich ankommt, entscheidet sich allerdings erst mit Frage 3.
  • 3. Wo sitzt die Tür? Der am häufigsten unterschätzte Punkt: Die Wand ist akustisch nur so gut wie ihre Tür, und das Maximum über alle fünf Türlinien liegt bei Rw 43 dB. Eine 56-dB-Wand mit einer einfachen Ganzglastür ergibt keinen 56-dB-Raum. Die Türlinie gehört deshalb in dieselbe Entscheidung wie die Wand — sieheSystemtüren.

Alle vier Systeme nutzen denselben Profil-Baukasten mit 35 mm Ansicht. Das ist der eigentliche Vorteil im Projekt: Innerhalb eines Grundrisses lässt sich die offene Fläche einfachverglast und der angrenzende Konferenzraum doppelverglast ausführen — bei durchgehend gleichem Erscheinungsbild, ohne sichtbaren Systemwechsel an der Stoßstelle. Auch die Fire-Systeme fügen sich optisch bruchlos ein; man sieht einer Wand nicht an, ob sie EI30 erfüllt.

Welches System zu welcher Raumsituation passt, ordnet die SeiteBürotrennwände nach Raumtypen; der direkte Vergleich der Verglasungsarten steht im BeitragEinfach- oder Doppelverglasung. Für jedes Projekt entsteht das System nach Aufmaß —Anforderungen kurz abgleichen.

Wie viel Schallschutz bietet eine Glastrennwand?

Je nach Ausführung reduziert eine Glastrennwand Schall um bis zu 56 dB — ideal für Konferenzräume, Büros oder kreative Arbeitszonen. Maßgeblich sind der Glasaufbau, die Anzahl der Glasebenen und die Qualität der Dichtungsebenen.

Hohe Schalldämmwerte werden auf zwei Wegen erreicht: durch Verbundsicherheitsglas mit integrierter Schalldämmfolie oder durch mehrfach verglaste Systeme mit Luftzwischenraum zwischen den Scheiben. Der Rw-Wert beschreibt das bewertete Schalldämm-Maß in Dezibel — je höher, desto mehr Schall hält das Bauteil zurück.

RaumtypEmpfohlener Schalldämmwert Rw
Offene Arbeitszone, Flurca. 32–37 dB
Besprechungs- und Konferenzraumca. 37–44 dB
Vertraulicher Raum (Geschäftsführung, HR, Praxis)ab 45 dB

Drei Punkte entscheiden in der Praxis über das Schallschutzergebnis — und werden oft übersehen:

  • Die Tür ist die Schwachstelle. Eine Trennwand ist akustisch nur so gut wie ihr schwächstes Element. Eine hochdämmende Glaswand mit einfacher Tür verschenkt ihr Potenzial — Schallschutz-Türen wie die Silent-Tür gleichen das aus.
  • Schall-Längsleitung. Schall wandert nicht nur durch die Wand, sondern über flankierende Bauteile — durchlaufende Doppelböden, Hohlraumdecken und Anschlüsse. Ohne saubere Anschlussdetails bleibt der Laborwert auf der Baustelle unerreicht.
  • Bauakustik ist nicht Raumakustik. Eine Glaswand verbessert die Schalldämmung zwischen Räumen. Gegen Nachhall innerhalb eines Raums wirkt sie nicht — dafür sind absorbierende Flächen nötig.

Eine vertiefte Übersicht bietet die SeiteSchallschutz-Glastrennwand.

Welche Brandschutzklassen erfüllen Glastrennwände?

Glastrennwände können je nach Ausführung verschiedene Brandschutzklassen erfüllen. Die erforderliche Klasse ergibt sich aus dem Brandschutzkonzept des Gebäudes — etwa entlang von Flucht- und Rettungswegen, an Treppenraum-Anschlüssen oder zwischen Brandabschnitten.

KlasseSchutzwirkungDauer
E30 / E60 / E90Raumabschluss — verhindert Flammenübertritt30 · 60 · 90 min
EW30 / EW60 / EW90Raumabschluss plus reduzierte Wärmestrahlung30 · 60 · 90 min
EI30 / EI60 / EI90Raumabschluss plus Wärmedämmung30 · 60 · 90 min

Für Brandschutzverglasungen wird spezielles Brandschutzglas verwendet, das bei Hitzeeinwirkung opak wird und eine isolierende Schicht bildet. Wichtig ist, dass das gesamte System inklusive Rahmen, Dichtungen und Beschlägen die entsprechende Brandschutzklassifizierung besitzt. In öffentlichen Gebäuden und gewerblichen Räumen müssen die jeweiligen baurechtlichen Vorgaben eingehalten werden; ein Fachplaner berät zu den spezifischen Anforderungen des Projekts.

Die XFRAME-Systeme X-Simply 2.0 Fire und X-Double 2.0 Fire decken die im Innenausbau gängigen Klassen EI30 und EI60 ab und lassen sich gestalterisch nahtlos mit den Standardsystemen kombinieren. Mehr dazu auf der SeiteGlastrennwand mit Brandschutz.

Welche Normen und Sicherheitsstandards gelten?

Bei Planung und Montage einer Glastrennwand spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Um Unfälle zu vermeiden und den baurechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, sind mehrere Punkte verbindlich zu beachten.

  • Verwendung von Sicherheitsglas: Es dürfen ausschließlich geprüfte Sicherheitsgläser wie Einscheibensicherheitsglas (ESG) oder Verbundsicherheitsglas (VSG) gemäß DIN EN 12150 bzw.DIN EN 14449 eingesetzt werden.
  • Absturzsicherung: Bei raumhohen Verglasungen — insbesondere in öffentlich zugänglichen oder mehrgeschossigen Bereichen — sind die entsprechenden Bauvorschriften zur Absturzsicherung strikt einzuhalten.
  • Sichtbarmachung von Glasflächen: Um Kollisionen zu vermeiden, müssen großflächige Glastrennwände mit gut sichtbaren Markierungen versehen werden. Diese sollten auf Augenhöhe angebracht und deutlich wahrnehmbar sein.
  • Sichere Befestigungstechnik: Alle Beschläge, Profile und Trägerkonstruktionen müssen fachgerecht montiert und mit für die jeweiligen Untergründe geeigneten Befestigungsmitteln verankert werden.
  • Wartung beweglicher Elemente: Türen, Beschläge und andere bewegliche Komponenten sollten regelmäßig auf Funktionsfähigkeit und Stabilität überprüft werden, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten.

Worauf kommt es bei der Montage an?

Die richtige Installation einer Glastrennwand ist entscheidend für Funktionalität, Sicherheit und Langlebigkeit. Bevor montiert werden kann, sind einige technische Voraussetzungen zu prüfen.

  • Tragfähigkeit von Boden und Decke: Vor allem bei größeren Glaselementen muss die Statik stimmen. Tragende Untergründe sind unerlässlich.
  • Ebenheit des Untergrunds: Der Boden darf nur geringe Unebenheiten aufweisen — ideal sind maximal 2 bis 3 Millimeter Abweichung auf zwei Metern Länge.
  • Verborgene Leitungen erkennen: Strom-, Wasser- oder Heizleitungen im Montagebereich müssen vor Beginn der Arbeiten bekannt sein, um Schäden zu vermeiden.
  • Befestigungsmöglichkeiten prüfen: Sowohl Boden- als auch Deckenschienen benötigen sichere und stabile Ankerpunkte.
  • Fußbodenheizung berücksichtigen: In diesem Fall sollten spezielle Montagesysteme eingesetzt werden — am besten in enger Abstimmung mit dem Hersteller.

Auch die Glasstärke spielt eine zentrale Rolle. Sie richtet sich nach der Größe der einzelnen Elemente sowie nach den Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz. Für übliche Raumhöhen zwischen 2,50 und 3,00 Metern kommen in der Regel Glasstärken von 8 bis 12 Millimetern zum Einsatz.

XFRAME liefert und montiert die Systeme selbst — die Wände entstehen nach Aufmaß und werden von geschulten Teams eingebaut. Das ist keine DIY-Bauaufgabe: Elementgewicht, Toleranzausgleich und die Abdichtung der Anschlüsse entscheiden über Schallschutz und Sicherheit, und eine falsch gesetzte Bodenschiene lässt sich nachträglich nicht korrigieren. Wie der Ablauf von der Anfrage bis zur Abnahme aussieht, beschreibt dieSchritt-für-Schritt-Anleitung zur Planung; die kritischen Details an Boden, Decke und Wand behandelt der Fachbeitrag zu denAnschlussdetails. Eine integrierte Tür verlangt zusätzliche Sorgfalt bei Anschlag und Justierung — dazu die Seite Glastrennwand mit Tür.

Wie wird eine Glastrennwand gepflegt und gewartet?

Damit Glastrennwände dauerhaft ihre optische Klarheit und volle Funktionalität behalten, ist eine regelmäßige und fachgerechte Pflege entscheidend. Mit den richtigen Maßnahmen bleiben sie über viele Jahre ein hochwertiges Gestaltungselement.

Im Alltag genügt lauwarmes Wasser mit mildem Glasreiniger und ein weiches Mikrofasertuch; scheuernde oder stark alkalische Mittel greifen eloxierte und pulverbeschichtete Oberflächen an. Planungsrelevant ist vor allem die Wartung: einmal jährlich Schraubverbindungen, Dichtungen, Türbänder und Schließer prüfen. Bei sachgemäßer Pflege erreichen die Systeme eine Lebensdauer von 20 Jahren oder mehr, und Verschleißteile lassen sich einzeln tauschen — die Wand muss dafür nicht demontiert werden.

Die ausführliche Anleitung samt Reinigungsmitteln, Wartungsintervallen und dem Umgang mit satinierten Oberflächen steht im BeitragGlastrennwände warten und pflegen.

Was kostet eine Glastrennwand?

Die Kosten einer Glastrennwand variieren stark je nach Ausführung, Größe und Ausstattung. Einfachverglaste Systeme sind am wirtschaftlichsten, Lösungen mit Spezialverglasung oder Brandschutz liegen darüber. Eine belastbare Zahl liefert nur ein projektbezogenes Angebot.

Zusätzlich zu den Systemkosten fallen Montagekosten an. Den Preis bestimmen vor allem diese Faktoren:

  • System: einfachverglast (wirtschaftlich) oder doppelverglast (höherer Schallschutz).
  • Glasaufbau und Schallschutzziel: höhere Rw-Werte erfordern stärkere bzw. mehrlagige Gläser.
  • Brandschutzanforderung: Fire-Systeme mit EI-Klassifizierung liegen über den Standardsystemen.
  • Türen und Beschläge: Anzahl, Türmodell (Glas, Slim, Plus, Silent, Wood) und Ausstattung.
  • Glasveredelung: Satinierung, Bedruckung, Sichtschutz oder schaltbares Glas.
  • Projektgröße und Montagesituation: Fläche, Bauablauf, Anschlüsse an den Bestand.

XFRAME erstellt nach einem kurzen Abgleich der Anforderungen ein transparentes, projektbezogenes Angebot — jetzt anfragen.

Glastrennwände innen oder außen — worin liegt der Unterschied?

Glastrennwände für den Innenbereich und Glaselemente im Freien sind zwei verschiedene Bauaufgaben. Die Systeme von XFRAME sind Innenausbau-Systeme: Sie trennen Räume innerhalb eines Gebäudes und sind auf Schallschutz, Brandschutz und eine schlanke Ansicht ausgelegt — nicht auf Wetter.

Wer „Glastrennwand innen" sucht, meint in aller Regel genau das: eine raumhohe, gerahmte Glaswand im Büro, in der Praxis oder in der Wohnung. Draußen ändern sich die maßgeblichen Größen vollständig:

  • Innen entscheidet die Akustik. Glasaufbau, Dichtungsebenen und Türanschluss bestimmen den Rw-Wert; Windlast spielt keine Rolle.
  • Außen entscheidet die Statik. Windlast nach Eurocode 1, Temperaturwechsel, Entwässerung und die Frage, ob das Element absturzsichernd wirkt — dort ist in der Regel VSG erforderlich.
  • Innen zählt die Ansicht. Schlanke 35-mm-Profile, flächenbündige Türen, saubere Anschlüsse an Boden, Decke und Wand.
  • Außen zählt die Dauerhaftigkeit. Korrosionsschutz, UV-Beständigkeit der Dichtungen und ein Aufbau, der Wasser gezielt abführt.

Deshalb die ehrliche Abgrenzung: Für Trennwände im Gebäude sind die ETA-bewerteten XFRAME-Systeme die richtige Wahl — von der einfachverglasten Variante bis zur doppelverglasten Ausführung mit hohem Schallschutz. Geht es ins Freie, ist das Ganzglasgeländer X-Railing das passende XFRAME-Produkt: VSG, bemessen nach DIN 18008 und Eurocode 1. Die planerischen Anforderungen an Glas im Außenraum behandelt der FachbeitragGlastrennwände im Außenbereich. Einen Glaszaun oder Windschutz für den Privatgarten liefert XFRAME nicht.

Wo werden Glastrennwände eingesetzt?

Glastrennwände vereinen Funktionalität und Ästhetik und bieten im Innenausbau für nahezu jede Raumsituation die passende Antwort — im Büro, im Wohnraum und im gewerblichen Objektbau.

  • Büro und Open Space: Konzentrationszonen und Team-Bereiche abgrenzen, ohne die Fläche zu verdunkeln.
  • Besprechungs- und Konferenzräume: mit Doppelverglasung akustisch entkoppelt, vertraulich und dennoch transparent.
  • Wohnbereich: elegante Abtrennung von Wohn- und Esszimmer, ohne Räume optisch zu verkleinern.
  • Empfang und Foyer: repräsentative, ruhige Raumkanten als erster Eindruck.
  • Kanzleien, Praxen und Kliniken: einsehbare, hygienisch reinigbare Trennungen mit Diskretionsanspruch.
XF
Fachlich geprüft — XFRAME AnwendungstechnikHersteller von Glastrennwand-Profilsystemen, Rain am Lech

Häufige Fragen zu Glastrennwänden

Die Kosten einer Glastrennwand variieren stark je nach Ausführung, Größe und Ausstattung. Einfachverglaste Systeme sind am wirtschaftlichsten; Lösungen mit Spezialverglasung, individuellem Design oder besonderen Beschlägen liegen darüber. Hinzu kommen Montagekosten und projektspezifisches Zubehör. Eine belastbare Zahl liefert nur ein projektbezogenes Angebot — XFRAME erstellt dieses nach einem kurzen Abgleich der Anforderungen.
Eingesetzt werden ausschließlich geprüfte Sicherheitsgläser: Einscheibensicherheitsglas (ESG) nach DIN EN 12150 und Verbundsicherheitsglas (VSG) nach DIN EN 14449. Daneben sind Klarglas, satiniertes Glas (Milchglas) und getöntes Glas in Grau- oder Bronzetönen gängig. Für übliche Raumhöhen zwischen 2,50 und 3,00 m kommen Glasstärken von 8 bis 12 mm zum Einsatz; die genaue Stärke richtet sich nach Elementgröße sowie Schall- und Wärmeschutzanforderung.
Je nach Ausführung reduziert eine Glastrennwand Schall um bis zu 56 dB. Erreicht wird das durch Verbundsicherheitsglas mit integrierter Schalldämmfolie oder durch mehrfach verglaste Systeme mit Luftzwischenraum. Einfachverglaste Systeme eignen sich für die offene Gliederung von Flächen, doppelverglaste Systeme für Besprechungs-, Konferenz- und Vertraulichkeitsräume.
Glastrennwände können je nach Ausführung verschiedene Brandschutzklassen erfüllen: E30/E60/E90 (Raumabschluss, verhindert Flammenübertritt), EI30/EI60/EI90 (Raumabschluss plus Wärmedämmung) und EW30/EW60/EW90 (Raumabschluss plus reduzierte Wärmestrahlung). Wichtig ist, dass das gesamte System inklusive Rahmen, Dichtungen und Beschlägen die entsprechende Klassifizierung besitzt. Die XFRAME-Systeme X-Simply 2.0 Fire und X-Double 2.0 Fire decken die im Innenausbau gängigen Klassen EI30 und EI60 ab.
Vor der Montage sind Tragfähigkeit von Boden und Decke, die Ebenheit des Untergrunds (ideal max. 2–3 mm Abweichung auf 2 m Länge), verborgene Strom-, Wasser- und Heizleitungen sowie sichere Befestigungsmöglichkeiten für Boden- und Deckenschienen zu prüfen. Bei Fußbodenheizung sind spezielle Montagesysteme erforderlich, am besten in Abstimmung mit dem Hersteller.
Die XFRAME-Systeme werden nach Aufmaß gefertigt und von geschulten Teams montiert — Lieferung und Montage kommen aus einer Hand. Eine Selbstmontage ist nicht vorgesehen: Elementgewicht, Toleranzausgleich und die Abdichtung der Anschlüsse an Boden, Decke und Wand entscheiden über Schallschutz und Sicherheit, und eine falsch gesetzte Bodenschiene lässt sich nachträglich nicht korrigieren. Die fachgerechte Montage sichert außerdem die Gewährleistung und die Einhaltung der einschlägigen Sicherheits- und Bauvorschriften.
Ja. Glastrennwände sind ein vorgefertigtes Bausystem, das nach Aufmaß produziert und trocken montiert wird. Die Installation ist auch im Bestand und im laufenden Betrieb möglich; bei reversibel montierten Systemen lässt sich die Wand bei einer Umorganisation wieder versetzen.
Für die Reinigung genügen lauwarmes Wasser mit mildem Glasreiniger oder etwas Spülmittel, ein weiches Mikrofasertuch oder ein Fensterabzieher. Scheuernde oder stark alkalische Reiniger sind zu vermeiden. Profile und Beschläge werden feucht abgewischt. Einmal jährlich sollten Schraubverbindungen, Dichtungen, Laufschienen und Beschläge geprüft werden. Bei sachgemäßer Pflege erreichen hochwertige Systeme eine Lebensdauer von 20 Jahren oder mehr.
Transparenz ist planbar — ohne das Tageslicht zu opfern. Möglich sind satiniertes (mattiertes) Glas, partielle Sichtschutzfolien auf Sitz- oder Stehhöhe, getöntes Glas, bedruckte Gläser mit Mustern oder Logo, Lamellen im Scheibenzwischenraum doppelverglaster Systeme sowie schaltbares Glas, das per Knopfdruck von klar auf opak wechselt.
Als nichttragende Trennwände im Innenausbau sind Glastrennwände in der Regel nicht eigenständig genehmigungspflichtig. Entscheidend ist die Einbindung in das Brand- und Fluchtwegkonzept des Gebäudes. Bei raumhohen Verglasungen in öffentlich zugänglichen oder mehrgeschossigen Bereichen sind die Bauvorschriften zur Absturzsicherung einzuhalten; bei Brandschutzanforderungen ist die Abstimmung mit dem Brandschutzkonzept erforderlich.

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