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Büro & Gewerbe

Glaswände & Glastrennwände fürs Büro.

Bürotrennwände aus Glas — Glaswände fürs Büro, die Flächen gliedern, ohne Tageslicht und Sichtbezug zu nehmen. Mit messbarem Schallschutz und optionalem Brandschutz. Vom Hersteller XFRAME.

Bürotrennwände aus Glas gliedern ein Open-Space-BüroGlastrennwände im Büroeinsatz
Glastrennwand fürs Büro — auf einen Blick
  • Schlanke Aluminium-Profilsysteme mit Einfach- oder Doppelverglasung, raumhoch bis ca. 4 m.
  • Schallschutz je nach System rund Rw 33–56 dB, Systemtüren bis Rw 43 dB.
  • Optionaler Brandschutz in den Klassen EI30 und EI60 (Fire-Systeme).
  • Kosten projektbezogen nach System, Glasaufbau und Türen — transparentes Angebot nach Aufmaß.
  • Trocken und reversibel montiert — auch für Bestand und Mietflächen geeignet.

Was ist eine Glastrennwand fürs Büro?

Eine Glastrennwand fürs Büro ist eine raumhohe Systemtrennwand mit schlanken Aluminiumprofilen und Glasfüllung, die Büroflächen unterteilt, ohne Tageslicht und Sichtbezug zu nehmen.

Technisch bestehen sie aus drei Komponenten: dem umlaufenden Aluminium-Profilrahmen mit Anschlüssen an Boden, Decke und Wand, der Glasfüllung — einer Ebene (einfachverglast) oder zwei Ebenen mit Luftzwischenraum (doppelverglast) — und den Dichtungsebenen, die über den Schallschutz entscheiden. Eingesetzt wird Sicherheitsglas: in der Regel Einscheibensicherheitsglas (ESG), bei erhöhten Anforderungen Verbundsicherheitsglas (VSG).

Anders als gemauerte Wände oder Trockenbau sind Glastrennwände ein vorgefertigtes Bausystem — nach Aufmaß produziert, trocken montiert und bei einer Umorganisation wieder versetzbar. Für moderne Arbeitswelten lösen sie einen Zielkonflikt: offene, tageslichtdurchflutete Flächen einerseits, klar abgegrenzte Konzentrations-, Besprechungs- und Vertraulichkeitsräume andererseits. XFRAME entwickelt, fertigt und montiert diese Systeme als Hersteller aus Rain am Lech.

Glas-Trennwand oder Trockenbau — was ist besser fürs Büro?

Für die Gliederung von Büroflächen sind Glas-Systemtrennwände dem Trockenbau in den meisten Punkten überlegen: Sie erhalten das Tageslicht, sind schneller und sauberer montiert und bleiben reversibel. Trockenbau punktet nur dort, wo volle Blickdichtheit und maximaler Schallschutz zu minimalen Materialkosten gefragt sind.

Im Büro gibt meist ein Argument den Ausschlag, das mit Technik wenig zu tun hat: dieMietfläche. Eine Glastrennwand lässt sich am Ende der Laufzeit zurückbauen oder am neuen Standort wieder aufstellen — investiertes Kapital geht nicht im Rückbau verloren. Trockenbau ist an dieser Stelle verlorener Aufwand. Dazu kommt, dass trocken montiert wird: staubarm, ohne Trocknungszeiten und damit auch im laufenden Bürobetrieb möglich.

Den vollständigen Vergleich beider Bauweisen — Kosten, Bauzeit, Schallschutz, Änderbarkeit — führt der BeitragGlastrennwand oder Trockenbauwand.

Welches Glas-System fürs Büro? Der Vergleich

Für offene Büroflächen genügt meist die einfachverglaste X-Simply 2.0. Für Besprechungs- und Vertraulichkeitsräume ist die doppelverglaste X-Double 2.0 die richtige Wahl; wo Brandschutz gefordert ist, kommen die Fire-Systeme zum Einsatz.

SystemVerglasungSchalldämmung RwTypischer Einsatz
X-Simply 2.0Einfachverglasungca. 33–41 dBOpen Space, Flurzonen, Gewerbe
X-Double 2.0Doppelverglasungbis 56 dBBesprechung, Geschäftsführung
X-Simply / X-Double FireEinfach / DoppelEI30 · EI60Flucht- und Sicherheitsbereiche

Alle Systeme nutzen denselben Profil-Baukasten und lassen sich kombinieren — inklusive der Systemtüren. Innerhalb eines Projekts kann so etwa die offene Bürofläche einfachverglast und der angrenzende Konferenzraum doppelverglast ausgeführt werden, ohne Bruch im Erscheinungsbild. Details zu den Hauptsystemen finden Sie auf den SeitenX-Simply 2.0 undX-Double 2.0.

Welcher Schallschutz ist im Büro nötig?

Der erforderliche Schallschutz hängt vom Raumtyp ab: Offene Arbeitsbereiche kommen oft mit Rw 32–37 dB aus, Besprechungsräume brauchen rund Rw 37–44 dB, vertrauliche Räume wie Geschäftsführung, Personalbüro oder Arztzimmer Rw 45 dB und mehr.

Raumtyp im BüroEmpfohlener Schalldämmwert Rw
Offene Arbeitszone, Flurca. 32–37 dB
Besprechungs- und Konferenzraumca. 37–44 dB
Vertraulicher Raum (Geschäftsführung, HR, Praxis)ab 45 dB

Der Rw-Wert ist das bewertete Schalldämm-Maß in Dezibel — je höher, desto mehr Schall hält das Bauteil zurück. Maßgeblich sind DIN 4109(Schallschutz im Hochbau) und VDI 2569 (Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro); geprüft wird nach DIN EN ISO 10140.

Drei Punkte entscheiden in der Praxis über das Ergebnis — und werden oft übersehen:

  • Die Tür ist die Schwachstelle. Eine Trennwand ist akustisch nur so gut wie ihr schwächstes Element. Eine hochdämmende Glaswand mit einfacher Tür verschenkt ihr Potenzial — Schallschutz-Türen wie die Silent-Tür gleichen das aus.
  • Schall-Längsleitung. Schall wandert nicht nur durch die Wand, sondern über flankierende Bauteile — durchlaufende Doppelböden, Hohlraumdecken und Anschlüsse. Ohne saubere Anschlussdetails bleibt der Laborwert der Wand auf der Baustelle unerreicht.
  • Bauakustik ist nicht Raumakustik. Eine Glaswand verbessert die Schalldämmung zwischen Räumen. Gegen Nachhall innerhalb eines Raums wirkt sie nicht — dafür sind absorbierende Flächen (Decke, Stellwände) nötig.

Eine vertiefte Übersicht bietet die SeiteSchallschutz-Glastrennwand.

Wann sind EI30 oder EI60 nötig?

Brandschutz-Glaswände sind dort vorgeschrieben, wo Flächen brandschutztechnisch getrennt werden müssen — etwa entlang von Flucht- und Rettungswegen, an Treppenraum-Anschlüssen, zwischen Brandabschnitten oder bei Server- und Technikräumen. Die erforderliche Klasse ergibt sich aus dem Brandschutzkonzept des Gebäudes.

EI30 und EI60 sind die im Bürobau gängigen Anforderungen — die Zahl steht für die Feuerwiderstandsdauer in Minuten, klassifiziert nach DIN EN 13501-2. Die XFRAME-Systeme X-Simply 2.0 Fire und X-Double 2.0 Fire decken beide Klassen ab und lassen sich gestalterisch nahtlos mit den Standardsystemen kombinieren — die Brandschutzwand fügt sich unauffällig in die Bürogestaltung ein.

Fürs Büro ist vor allem eines wichtig: Die Klassifizierung gilt für das geprüfte Gesamtsystem, nicht für die Glasscheibe. Wird auf der Baustelle ein Profil, eine Dichtung oder ein Anschluss ersetzt, ist der Nachweis im Zweifel hinfällig. Was die Klassen im Einzelnen bedeuten und welche Nachweise dahinterstehen, steht auf der SeiteGlastrennwand Brandschutz und im BeitragBrandschutz bei Glastrennwänden.

Wie blickdicht lassen sich Glaswände gestalten?

Transparenz ist planbar: Von voll durchsichtig bis blickdicht lässt sich jeder Grad umsetzen — ohne das Tageslicht zu opfern. Das ist der entscheidende Vorteil gegenüber der geschlossenen Wand.

Für Sichtschutz und Gestaltung stehen mehrere Wege offen:

  • Satiniertes Glas: durchgehend mattiert — lichtdurchlässig, aber blickdicht.
  • Sichtschutzfolie, partiell: ein mattierter Streifen auf Sitz- oder Stehhöhe schützt vor Einblick, oben und unten bleibt Durchsicht.
  • Bedruckung: Digitaldruck, Logos, Verlaufsraster oder dekorative Muster direkt auf dem Glas.
  • Lamellen oder Jalousien: bei Doppelverglasung im geschützten Scheibenzwischenraum — staubfrei und wartungsarm.
  • Schaltbares Glas (Smart Glass): per Knopfdruck von klar auf opak — etwa für Besprechungsräume.

Gestalterisch lassen sich die Aluminiumprofile in unterschiedlichen Farbtönen (RAL) ausführen; schlanke Profile ermöglichen eine nahezu rahmenlose Optik mit maximalem Glasanteil.

Welche Lösung passt zu welchem Raum im Büro?

Die Frage „welches System?" lässt sich im Büro nicht pauschal beantworten — sie hängt am Raum. Entscheidend sind drei Dinge: Wie vertraulich wird dort gesprochen, wie oft ändert sich die Fläche, und wie viel Blickbezug ist erwünscht. Die folgenden fünf Raumtypen decken den Großteil der Büroprojekte ab.

Open Space und Team-Zonen

Hier geht es selten um Vertraulichkeit, sondern um Ruhe und Struktur: Konzentrationszonen von Kommunikationsflächen trennen, ohne die Fläche zu verdunkeln. Einfachverglaste Systeme reichen dafür meist aus — X-Simply 2.0 liegt je nach Glasaufbau bei rund Rw 33–41 dB. Wichtiger als der letzte Dezibelwert ist die Raumakustik: Ohne absorbierende Decken- oder Wandflächen bleibt ein Open Space auch hinter Glas hallig. Wie beides zusammenspielt, zeigt der Beitrag zurAkustik im Büro.

Besprechungs- und Konferenzräume

Der klassische Fall für die doppelt verglaste X-Double 2.0 mit rundRw 41–56 dB: Was drinnen besprochen wird, soll draußen nicht mitzuhören sein. Die Tür entscheidet dabei mit — sie ist regelmäßig die schwächste Stelle der Wand. Über alle Türlinien liegt das Maximum bei Rw 43 dB, erreicht von der Silent- und der Plus-Tür. Details zur Planung solcher Räume stehen im Beitrag zumKonferenzraum.

Geschäftsführung, Personalabteilung, Beratung

Räume, in denen Gehälter, Kündigungen oder Mandate besprochen werden, brauchen beides: hohen Schallschutz und steuerbaren Sichtschutz. Sinnvoll ist ein doppelt verglastes System, kombiniert mit satiniertem oder bedrucktem Glas — oder mit schaltbarem Glas, das auf Knopfdruck opak wird. Wann sich das rechnet und wann Streifendekor genügt, behandelt der Beitrag zuSmart Glass.

Empfang, Foyer und Wartebereich

Hier zählt der erste Eindruck mehr als der Dezibelwert. Schlanke Profilansichten, ruhige Flächen und ein sauberer Anschluss an Boden und Decke bestimmen die Wirkung; die Profilfarbe lässt sich über Eloxal oder RAL auf den Markenauftritt abstimmen. Wo der Empfang an ein Treppenhaus grenzt, kommen zusätzliche Anforderungen ins Spiel — sieheGlaswände im Treppenhaus.

Kanzleien, Praxen und Kliniken

Diskretionspflicht trifft auf Hygieneanforderungen: Glasflächen sind vollflächig abwischbar und nehmen keine Gerüche auf, was sie gegenüber textilen Trennwänden im Vorteil sieht. Wo Patienten- oder Mandantengespräche stattfinden, gelten dieselben Überlegungen wie beim Besprechungsraum — plus ein Sichtschutz, der von außen nicht einsehbar macht, was auf dem Schreibtisch liegt.

Rein technisch betrachtet sind das alles Varianten derselben Produktgattung. Wie diese Systeme aufgebaut sind, worin sich voll- und teilverglaste Lösungen unterscheiden und welche Zulassungen dahinterstehen, steht auf der SeiteSystemtrennwände.

Planung und Montage

Jedes Projekt beginnt mit der Beratung zu Schallschutz-, Brandschutz- und Gestaltungszielen. Es folgen das Aufmaß vor Ort, die Detail- und Werkplanung, die Fertigung im XFRAME-Werk in Rain am Lech und die Montage durch geschulte XFRAME-Teams.

Für Architekten und Planer stellt XFRAME CAD- und BIM-Daten sowie Ausschreibungstexte bereit, sodass sich die Systeme früh und sauber in die Planung übernehmen lassen. Da die Montage trocken und reversibel erfolgt, ist sie staubarm und auch im laufenden Bürobetrieb möglich — ein wesentlicher Vorteil bei der Umnutzung bestehender Flächen. Anschlüsse an Bestandsdecken und -böden werden im Detail geplant, um den projektierten Schallschutz auch auf der Baustelle zu erreichen.

Was kosten Bürotrennwände aus Glas?

Eine pauschale Quadratmeterzahl führt in die Irre — die Kosten richten sich nach System und Ausstattung. Eine belastbare Zahl liefert deshalb nur ein projektbezogenes Angebot.

Den Preis bestimmen vor allem diese Faktoren:

  • System: einfachverglast (wirtschaftlich) oder doppelverglast (höherer Schallschutz).
  • Glasaufbau und Schallschutzziel: höhere Rw-Werte erfordern stärkere bzw. mehrlagige Gläser.
  • Brandschutzanforderung: EI30-/EI60-Systeme liegen über den Standardsystemen.
  • Türen und Beschläge: Anzahl, Türmodell (Glas, Slim, Plus, Silent, Wood) und Ausstattung.
  • Glasveredelung: Satinierung, Bedruckung, Sichtschutz oder schaltbares Glas.
  • Projektgröße und Montagesituation: Fläche, Bauablauf, Anschlüsse an Bestand.

XFRAME erstellt nach einem kurzen Abgleich der Anforderungen ein transparentes, projektbezogenes Angebot — jetzt anfragen.

XF
Fachlich geprüft — XFRAME AnwendungstechnikHersteller von Glastrennwand-Profilsystemen, Rain am Lech

Häufige Fragen zu Bürotrennwänden aus Glas

Einfachverglaste Systeme (X-Simply 2.0) haben eine Glasebene und erreichen rund Rw 33–41 dB — ideal für die offene Gliederung von Büroflächen. Doppelverglaste Systeme (X-Double 2.0) haben zwei Glasebenen mit Luftzwischenraum und erreichen bis Rw 56 dB — die richtige Wahl für Besprechungs- und Vertraulichkeitsräume.
Je nach System und Glasaufbau erreichen XFRAME-Bürotrennwände rund Rw 33–56 dB, integrierte Systemtüren bis Rw 43 dB. Maßgeblich für die Planung sind DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und VDI 2569 (Schallschutz im Büro); gemessen wird nach DIN EN ISO 10140.
Ja. Die XFRAME-Systemtüren — Glas, Slim, Plus, Silent und Wood — sind als Drehtür bündig in jedes System integrierbar, auf Wunsch mit erhöhtem Schallschutz bis Rw 43 dB.
Ja. Die Systeme werden nach Aufmaß gefertigt und reversibel montiert — sie lassen sich an Bestandsdecken und -böden anschließen und bei einer Umorganisation wieder versetzen, ohne die Gebäudesubstanz anzutasten. Das macht sie besonders für Mietflächen geeignet.
Ja. Die Systeme X-Simply 2.0 Fire und X-Double 2.0 Fire sind nach DIN EN 13501 in den Feuerwiderstandsklassen EI30 und EI60 klassifiziert — geprüft auf Raumabschluss (E) und Wärmedämmung (I).
Transparenz lässt sich gezielt steuern: durch satinierte oder bedruckte Gläser, partielle Sichtschutzfolien (etwa auf Sitzhöhe), Lamellen im Scheibenzwischenraum oder schaltbares Glas. So bleibt Tageslicht erhalten, während Vertraulichkeit gewährleistet ist.
Glastrennwände werden in der Regel raumhoch ausgeführt und reichen je nach System bis etwa vier Meter Höhe. Größere Höhen und Flächen werden über eine Pfosten-Riegel-Aufteilung in mehrere Glasfelder gelöst.
Standard ist Einscheibensicherheitsglas (ESG). Verbundsicherheitsglas (VSG) kommt zum Einsatz, wo erhöhte Sicherheit, Resttragfähigkeit oder eine absturzsichernde Funktion gefordert ist. Die Auslegung erfolgt nach DIN 18008.
Als nichttragende Trennwände im Innenausbau sind sie in der Regel nicht eigenständig genehmigungspflichtig. Entscheidend ist die Einbindung in das Brand- und Fluchtwegkonzept des Gebäudes — bei Brandschutzanforderungen ist die Abstimmung mit dem Brandschutzkonzept erforderlich.
Die Glasflächen lassen sich mit handelsüblichem Glasreiniger pflegen, die Aluminiumprofile werden feucht abgewischt. Scheuermittel sind zu vermeiden. Der Wartungsaufwand ist gering, die Lebensdauer der Systeme entsprechend hoch.

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